Spaghetti, Fusilli & Co.

Heißgeliebte Pasta im Schnelldurchlauf

Teigwaren aus Wasser und Mehl in verwirrender Vielfalt: Natürlich kann ein Pasta-ABC zu keinem Zeitpunkt Anspruch auf Vollständigkeit erheben - schon gar nicht, wenn es bei "B" beginnt und deutlich vor "Z" endet... Wie es heißt, wissen nicht einmal gebürtige Italiener genau, wie viele Nudelsorten ihr schönes Land hervorgebracht hat.

Zur Orientierung stellen wir Ihnen heute eine kleine Auswahl populärer Varianten vor.

Bucatini

Die dünnsten unter den Röhrennudeln sehen aus wie etwas dickere Spaghetti. Sie stammen aus Süditalien, wo sie vorwiegend zu Fisch und Meeresfrüchten, gebratenen Artischocken oder blanchiertem Gemüse gereicht werden.

Cannelloni

Mit einer saftigen Füllung garen die dicken, acht bis zehn Zentimeter langen Röhrennudeln im Backofen ohne Vorkochen.

Conchiglie

Dank ihres großen Hohlraums eignet sich diese eine eleganten, von der Form her an Muscheln erinnernde Nudelhörnchen hervorragend als Beilage zu dickflüssigen Saucen mit Fleisch- oder Gemüsestücken.

Farfalle

Die "Schmetterlingsnudeln" entstanden als Weiterentwicklung einer antiken Nudelsorte aus Norditalien. Sie bewahren auch in fertig gekochtem Zustand eine gewisse Festigkeit und harmonieren besonders gut mit zartem Fisch und delikatem Gemüse.

Fettucine

Die circa einen Zentimeter breiten Bandnudeln gehören zu den wenigen italienischen Nudelsorten, bei deren Herstellung Eier Verwendung finden. Typischerweise werden sie als Beilage zu kräftigem Rinder-, Schweine- oder Wildragout serviert.

Fusilli

An den korkenzieherförmig gedrehten, circa fünf Zentimeter langen Nudeln haften cremige Saucen besonders gut.

Buntes Nudelsortiment

Lasagne

Ähnlich wie Cannelloni können die breiten Nudelplatten mit saftigen Zwischenschichten ohne Vorkochen gegart werden.

Linguine

Ein wenig erinnert diese schmalen Nudeln an Spaghetti - "It is not Spaghetti. It is Linguine!" empört sich Jack Lemmon alias Felix in "Ein seltsames Paar" (USA 1968) als Oscar (Walter Matthau) wutentbrannt einen Teller vermeintlicher Spaghetti durch die Küche wirft. Sie sind allerdings ganz flach und kommen im Restaurant häufig als Beilage zu feinem Fisch und Meeresfrüchten auf den Tisch.

Makkaroni

Die auch unter der Bezeichnung "Maccheroni" bekannten Röhrennudeln gibt es mit verschiedenen Durchmessern. In Italien heißen die langen Makkaroni Bucatini, Maccheroni werden hohle kürzere Nudeln genannt, die ähnlich wie Fusilli gut zu sämigen Saucen passen.

Papardelle

Die breiteste Bandnudelsorte (zwei bis vier Zentimetern) begleitet genau wie die etwas schmaleren Fettucine häufig Ragouts- und Hackfleischgerichte als sättigende Beilage.

Penne

Zu den bekanntesten Teigwaren italienischen Ursprungs gehören die relativ fest kochenden "Schreibfedern". Wie Maccheroni eignet sich auch diese hohle Pastasorte hervorragend als Gegenpart zu cremigen Saucen. Sie werden häufig mit Rigatoni verwechselt, die an den Enden gerade abgeschnittene sind und einen größeren Durchmesser haben.

Ruote

Die "Wagenräder" kommen häufig als bunte Mischung daher - Spinatbeimischung im Teig sorgt für grüne Farbe, Curcuma für kräftiges Gelb, rote Bete für Rot und so fort.

Spaghetti

Relativ weit hinten im Alphabet hat sich die berühmteste aller Nudeln angesiedelt: Spaghetti mit Tomatensauce, alla Bolognese oder Carbonara - nicht nur Kinder läuft augenblicklich das Wasser im Mund zusammen, wenn diese kulinarischen Highlights der italienischen Küche erwähnt werden.

Spaghettini

Spaghettini sind besonders dünne Spaghetti.

Grüne Tagliatelle - die wohl bekannteste Tagliatelle Art.

Strozzapreti

Laut traditionellem Originalrezept aus der Emilia Romagna enthält der Teig für die spiralförmig zu Hörnchen gedrehten "Pfaffenwürger" neben Mehl und Wasser auch Ei und Parmesan.

Tagliatelle

Im Verein mit sanft in Sahnesauce gegarten Lachswürfeln oder in würziger Gorgonzola Sauce hat sich vor allem die grün gefärbte Variante dieser schmalen Bandnudeln zu einem echten Klassiker gemausert.

Vermicelli

siehe Spaghettini

Soweit das kleine Pastabrevier. (Nachschlag für Gnocchi-Liebhaber: Tut uns echt Leid - aber als Nudeln können wir die schmackhaften Klößchen heute ausnahmsweise nicht durchgehen lassen. Dafür haben Sie einen Ehrenplatz in der "Kleinen Knödelkunde".)
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