Orangen

1553 züchteten die Gärtner des Herzogs Antoine de Bourbon auf dessen Gütern im Süden Frankreichs die ersten China-Äpfel in Europa; heute ist die Orange die Südfrucht mit dem größten Umsatz in der Bundesrepublik. Jedermann weiß, wie Orangen aussehen und schmecken, wenige wissen, dass das »Orange« der Schale nicht durch die Sonne, sondern erst durch die »Kälte« hervorgerufen wird; denn Orangen reifen ja in den südlichen Wintern. Die Vielzahl der
Apfelsinenarten ist verwirrend.

Die erste Unterscheidung nach Jahreszeiten: Von November bis Juli Winterorangen aus den Mittelmeerländern, von Juni bis November (also mit Überschneidung) Sommerorangen aus Überseeländern. Im übrigen unterscheidet man Blondorangen mit Kernen (die »normalen« Orangen) und ohne Kerne (Navel-Orangen), Blutorangen (nur aus Mittelmeerländern, Schale und Fruchtfleisch dunkelrot) und Halbblutorangen (mit rotem Fruchtfleisch ).

Saison: ganzjährig; in den Wintermonaten bei uns jedoch preiswerter als in den Sommermonaten.

Einkaufen: Farbe und Beschaffenheit der Farbe sagen wenig über die Qualität der Orange aus, zumal sie meist chemisch konserviert wird.

Zubereiten: Für Obstsalate die Orangen schälen, sorgfältig die weiße Haut entfernen, die Früchte mit einem Sägemesser in dünne Scheiben schneiden, diese halbieren und gegebenenfalls die Kerne entfernen.

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